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E9 - Bild Titelblatt LP 4 1981 Nr. 2
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In Vorbereitung der Konferenz der Gesundheitsminister der sozialistischen Länder in Prag 1967 traf sich die vom Ministerium für Gesundheitswesen eingesetzte Problemkommission in Halle, um den Beitrag der DDR zur Konferenz und die dort zu beratenden Inhalte abzusprechen. Die vier Ärzte, darunter Dr. Janda für das Vorbereitungskomitee der Tschechoslowakei, berieten hierbei auch über das Verhältnis der DDR zu Interessenorganisationen.
Die Experten konstatierten zwar, dass die Gründung dieser Verbände zu einer Verbesserung der Situation der Betroffenen führen würde. Gleichzeitig sahen sie aber Behinderung als Defizit an, das es durch Rehabilitationsanstrengungen zu überwinden galt. Die Gründung von Verbänden sei hierfür kontraproduktiv, denn die behinderten Menschen würden sich dann in ihrer Situation gemütlich einrichten. Eine Integration in die Gesellschaft war aus Sicht der Experten auch nur über eine Normalisierung der Betroffenen zu erreichen, die Barrieren in der Gesellschaft waren für sie irrelevant.
Eine 1979 vom Ministerrat verabschiedete Information stieß ins gleiche Horn und erhob die Rehabilitation behinderter Menschen zum höchsten Gut, die nur durch den Versehrtensportverband und den FDGB verwirklicht werden könne. Die beiden seit 1957 existierenden Verbände (Gehörlosen- und Schwerhörigenverband und Blinden- und Sehschwachen-Verband) seien ein Sonderfall, da sie dafür zuständig seien, die gestörte Kommunikation der Betroffenen zu kompensieren.
Sowohl der FDGB als auch der Versehrtensportverband konnten aber den Ansprüchen, die an sie gestellt wurden, nie gerecht werden. Erst 1990 konnte mit dem Allgemeinen Behindertenverband eine neue Selbstvertretungsorganisation gegründet werden.
Kommentar von Bertold Scharf zur Position der "Problemkommission Rehabilitation" zur Gründung von Behindertenverbänden in der DDR, 1. Februar 1967.
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